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  Oktober
Hochsaison für Pflanzarbeiten Jetzt ist die beste Zeit zum Pflanzen. Bis zum Winter bilden sich noch die ersten feinen Wurzeln, so daß das Frühjahr sofort mit neuem Wachstum beginnen kann. Rosen, die über Sommer bereits im Container blühten, können jetzt in den Gartenboden ausgepflanzt werden. Man schneidet ihre Triebe auf ca. 30 cm zurück und pflanzt sie mit dem Topfballen so tief ein, daß die Veredlungsstelle ca. 2 - 3 cm mit Erde bedeckt ist. Anschließend gut wässern und anhäufeln. Gleiches gilt auch für spezielle Pflanzware im Topf sowie für wurzelnackten Rosen.
Gehölze und Koniferen, klein, aber oho Durch den Trend zu kleineren Wohngärten gewinnen Zwergsträucher und langsam wachsende Koniferen an Bedeutung. Selbst in Kübeln auf Balkon und Terrasse gedeihen sie prächtig, wenn die Gefäße bei strengem Frost mit Schilf- bzw. Kokosmatten oder Noppenfolie umgeben werden. Beliebte Vertreter sind z.B.: Bux- und Lorbeerbäumchen, Schattenglöckchen, Bartblume, Schein- beere, Garten-Eibisch, Pfaffenhütchen, Zwergkiefern und -zypressen.
Blumenzwiebeln Die farbenfrohen Frühlingsboten, lassen sich noch den ganzen Monat pflanzen. Dazu eignen sich auch Blumenkästen und Kübel sehr gut. Einfach die Gefäße etwas geschützt vor zu viel Nässe und unmittelbarer Frosteinwirkung im Freien aufstellen. Bei sehr frostigem Wetter mit Reisig schützen. Im Frühjahr, wenn sich die ersten Blätter entfalten, stellt man sie an einen gut einzusehenden Platz, um ihre Blütenpracht schön zur Wirkung zu bringen.
Bodendecker z.B. für die Grabbepflanzung, können im Container zwar auch ganzjährig gepflanzt werden, jedoch ist jetzt die Zeit dafür besonders günstig. Für diesen Zweck kommen, je nach Standortverhältnisse und persönlichem Geschmack, eine ganze Reihe von Arten in Frage, so z.B. Zwergmispeln, Immergrün, Stachelnüßchen, Dickmännchen, Gold-Erdbeeren, Tafeleibe, Krichspindel, Krichwacholder, um nur einige zu nennen.
Empfindliche Kübelpflanzen einräumen Für Bougainvilleen, Hibiskus, Schönmalven oder Strelitzien wird es Zeit fürs geschützte Winterquartier, hell, luftig, bei Temperaturen nicht unter 10 °C. Gleichzeitig werden die Pflanzen gründlich durchgeputzt und zum Teil zurückgeschnitten. Robustere Arten wie Oleander, Wandelröschen, Myrten, Granatapfel, Passionsblumen, Oliven, Enzianstrauch, Hanf- und Zwergpalmen, kommen erst dann ins Winterquartier, wenn sich die ersten Nachtfröste ankündigen. Selbst Minusgrade von 1 - 2 °C richten noch keinen Schaden an. Auch für viele Zimmerpflanzen, wie z. B. den Clivien, Weihnachtskakteen, Gardenien oder Efeuaralien endet die Sommerfrische im Freien.
Übrigens, wußten Sie schon ...? ... daß sich Alpenveilchen, die Blütenklassiker am Herbstfenster, auch sehr gut für draußen eignen? Die neuen Sorten, speziell der Mini- Alpenveilchen, machen in Balkonkästen, Schalen oder ausgepflanzt auf Grabstätten, eine gute Figur. Selbst wenn die Null-Grad- Grenze einmal unterschritten werden sollte, tut dies der charmanten Blütenpracht noch keinen Abbruch. Hält der Frost jedoch richtig Einzug, holt man die Pflanzen rein ins Zimmer und hat so noch lange Freude daran.
   

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