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  Dezember
So erhalten Sie Ihren Gartenboden gesund Ein wichtiger Faktor zur Förderung der Mikroorganismen, der Krümelstruktur, Bodengare, und pH-Wert-Stabilität, ist der Kalk. Er wirkt langsam, unterliegt außerdem nicht so stark der Auswaschung und kann daher im Herbst/Winter sehr gut ausgebracht werden. Sofern der pH-Wert nicht in einem Extrem- bereich liegt, sondern sich um 6,3 -6,9 bewegt, erfolgt jetzt die jährliche Erhaltungskalkung. Dazu bringt man etwa 50 - 100 g kohlensauren Kalk pro m² aus. Alternativ wäre der Brandkalk zu nennen, der sich jedoch nur für schwere Böden eignet. Eine Ausbringung erfolgt auf umgegrabenem, unbestelltem Boden.
Herbstlaub, was tun damit? Grundsätzlich sollten Rasenflächen, Beete mit weichtriebigen Stauden, Gräsern etc. vom Laub befreit werden, denn sonst droht Vergilbung und Fäulnisgefahr. Dagegen schützt eine bis 30 cm dicke Laubdecke, Zier- und Obststräucher vor Kälte und Eis, so daß sich in diesen Fällen das oft mühsame Laubrechen erübrigt. Gleiches gilt für den unbestellten Boden. Wenn die Laubmenge nicht zu groß ist, kann sie ohne Probleme schichtweise kompostiert werden. Bei größeren Mengen empfiehlt sich das Vorkompostieren auf separate Haufen. Ab Frühjahr gibt man dann das angerottete Material sukzessive dem Kompost bei. Krankes Laub wandert, wie andere kranke Pflanzenreste, direkt in die Biotonne.
Topfrosen brauchen Winterschutz Rosen, ausgepflanzt im Boden, sind hart im Nehmen, nicht jedoch ihre Artgenossen im Topf oder Kübel. Stellen Sie jetzt die Gefäße an einen sonnen- und windgeschützten Platz. Dort erhalten sie zum weiteren Schutz eine Umhüllung aus Laub, Rindenmulch, Schilfmatten etc. Anschließend werden die Triebe mit Tannenreisig abgedeckt.
Ambiente wie im Wintermärchen Kahle Balkone und Terrassen machen den Winter trist und fad. Ganz anders, wenn noch einige Töpfe und Kübel mit winterharten Beerenschmuck- oder immergrünen Blattschönheiten, überzuckert mit Rauhreif oder Schnee, der Tristesse ein Ende bereiten. Zu den beliebtesten Winterbegleitern im Kübel zählen: Skimmien, Buchs-bäumchen, Torfmyrten, Schattenglöckchen, div. Zwergkoniferen, Purpurglöckchen, Scheinbeeren, Stechpalmen, Winterheide u.v.m. Und wenn draußen vorm Fenster in der Advents- und Weihnachtszeit noch einige Lichtpunkte funkeln, ist das Wintermärchen fast perfekt.
Christrosen, Freude an kühler Eleganz Viele dieser edlen Winterblüher sind jetzt in Töpfen zu haben, oft stimmungsvoll dekoriert. Wenn Sie sie übers Fest als Zimmer- pflanze halten wollen, so ist ein möglichst kühler, heller Standort am besten geeignet. Christrosen sind jedoch ausgesprochene Freilandstauden, die an einem schattigen Platz ausgepflanzt, Jahr für Jahr blühen. Bringen Sie deshalb Ihre Pflanzen nach den Festtagen nach draußen. Sie können den ganzen Winter über pflanzen, sofern der Boden offen ist.
Freilandhortensien nicht zurückschneiden Da sie bereits im Spätsommer ihre Blütenknospen anlegen, würde ein winterlicher Rückschnitt zum Verlust der Blüte führen. Vielmehr erfolgt der Rückschnitt direkt nach der Blüte.
   

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